Ohne Soziale Medien Online Spenden Sammeln: 42 Erfolgreiche Alternativen

GoFundMe Team
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Spenden lassen sich auf vielerlei Arten sammeln, doch in den letzten Jahren sind soziale Medien zu einer beliebten und effektiven Möglichkeit geworden, Fundraising-Kampagnen mit Freunden und Familie zu teilen – besonders wenn es sich um eine Kampagne für ein persönliches Anliegen handelt.

Auch wenn du soziale Medien täglich nutzt, hast du vielleicht gewisse Bedenken im Hinblick darauf, eine Kampagne auf deinen eigenen Profilen in sozialen Medien zu teilen. Möglicherweise machst du dir Sorgen wegen des Datenschutzes, oder das Teilen der Kampagne ist dir wegen der jeweiligen Thematik unangenehm.

Ebenso gut kann es sein, dass du bisher ausschließlich in den sozialen Medien Spenden gesammelt hast und dich jetzt schlicht und einfach über weitere Formen des Fundraising informieren möchtest. Hier findest du Tipps zum Online-Fundraising ohne soziale Medien.

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Soziale Medien nutzen, um Spenden zu sammeln – hier geht es nicht um „ganz oder gar nicht“

Bevor wir näher auf die vielen verschiedenen Möglichkeiten eingehen, außerhalb der sozialen Medien Spenden zu sammeln, denke daran, dass es sich hierbei nicht um eine Alles-oder-Nichts-Situation handelt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du soziale Medien nutzen kannst, um deine Fundraising-Kampagne zu bewerben, ohne dass diese mit dir persönlich in Verbindung steht. Dazu solltest du folgende Optionen in Betracht ziehen:

Profile in sozialen Medien einrichten

Die Erstellung einer speziellen Facebook-Seite oder eines Twitter-Accounts für deine Kampagne ermöglicht dir, diese Plattformen auf anonymere Weise zu nutzen. Facebook bietet dir die Möglichkeit, als Seite zu posten und Kommentare zu hinterlassen, anstatt als du selbst. Optional kannst du diese Seite oder diesen Account nutzen, um kostenpflichtige Werbeanzeigen für deine Kampagne oder dein Anliegen zu schalten.

Benutze private Nachrichten

Selbst wenn du dich entscheidest, deine Fundraising-Kampagne nicht in deinem eigenen persönlichen Stream zu teilen, kannst du den Link über private Facebook-Nachrichten an ausgewählte Freunde und Familie senden und ihn direkt an bestimmte Personen twittern.

Anonym bleiben

Wenn du die begünstigte Person der Kampagne bist, aber anonym bleiben möchtest, um deine Privatsphäre zu schützen, ignoriere einfach unseren üblichen Rat, den Namen der spendenbegünstigten Person im Titel deiner Kampagne anzugeben. Lass dir einen Titel einfallen, der ohne deinen Namen auskommt.

So teilst du ohne soziale Medien

Persönlich

  1. Persönliche Gespräche mit Menschen sind überaus effektiv. Der Nachteil ist, wie viel Zeit es in Anspruch nehmen kann, einzeln mit Menschen zu sprechen. Spare Zeit, indem du Menschen zusammenbringst, z. B. auf einer Party oder Veranstaltung, oder dorthin gehst, wo die Leute sowieso sind – idealerweise mitfühlende und gleichgesinnte Menschen.
  2. Wenn es dir unangenehm ist, um Spenden zu bitten, wirf einen Blick in unseren hilfreichen Post Um Spenden bitten.
  3. Gibt es Stiftungen, Unternehmen oder wohlhabende Einzelpersonen, die in der Vergangenheit bereits ähnliche Anliegen unterstützt haben? Versuche, ein Treffen mit ihnen oder ihren Vertretern zu vereinbaren. In manchen Stiftungen und Unternehmen gibt es eine bestimmte Person, die derartige Anfragen bearbeitet. Selbst wenn ihre Richtlinien sie daran hindern, für dein Anliegen zu spenden, kannst du sie bitten, dich an andere Personen oder Organisationen zu verweisen, die eventuell helfen können.
  4. Wenn du mit Menschen sprichst, sag ihnen, warum das Anliegen für dich so wichtig ist und warum deine Fundraising-Kampagne etwas bewirken wird. Wenn es dir angebracht erscheint, kannst du auch Fotos und eine Präsentation bereit halten, die du deinem Publikum zeigen kannst.
  5. Übe deinen persönlichen Pitch oder deine Präsentation zunächst mit einem Freund oder Familienmitglied. Wiederhole das Ganze so oft, bis du dich gut vorbereitet fühlst und dein „Publikum“ davon überzeugt ist, dass die Leute spenden werden.
  6. Die verschiedenen Formen des persönlichen Fundraising, die sich in der Regel an Verbraucher richten, sind uns allen vertraut. Spenden werden an Straßenecken, von Tür zu Tür, in Supermärkten, bei Veranstaltungen und bei vielen weiteren Gelegenheiten gesammelt. Wenn eine dieser Methoden dir für deine Kampagne geeignet erscheint, solltest du in Betracht ziehen, sie zu deinem Fundraising-Arsenal hinzuzufügen. Beachte unbedingt die örtlichen Vorschriften, die derartige Aktivitäten einschränken können.

Am Telefon

  1. Die Arbeit mit dem Telefon kann deine geografische Reichweite beträchtlich erhöhen. Zunächst einmal ist das eine gute Möglichkeit, mit Freunden und Familie in Kontakt zu treten, die nicht in der unmittelbaren Umgebung leben.
  2. Ein Anruf ist weniger persönlich als ein persönliches Treffen, aber in der Regel persönlicher als eine E-Mail.
  3. Anrufe sind außerdem eine gute Möglichkeit, um nach dem Senden von E-Mails und SMS nachzuhaken. Ein Anruf kann der nächste Schritt zu einem persönlichen Treffen sein – oder sogar direkt zu einer Spende führen.
  4. Einige gemeinnützige Organisationen sind stark auf Telemarketing angewiesen, um Gelder aufzubringen. Es gibt einen „Push“-Ansatz, der sowohl unangekündigte Anrufe an zufällige Haushalte (Cold Calls) als auch gezielte Telefonate mit bisherigen Spendern (Warm Calls) beinhaltet. Es gibt außerdem einen „Pull“-Ansatz, bei dem Menschen mit anderen Mitteln (z. B. TV- und Radiowerbung) angeregt werden, anzurufen und eine Spende zu tätigen.
  5. Wende die oben genannten Tipps für persönliche Treffen auch auf deine Telefongespräche und sonstige Outreach-Maßnahmen an. Zum Beispiel musst du in der Lage sein, kurz und bündig zu erklären, warum deine Fundraising-Kampagne etwas bewirken wird.

Per E-Mail

  1. Der Vorteil von E-Mails liegt in ihrer Effizienz und den geringen Kosten. Der Nachteil ist das geringe Maß an Persönlichkeit – und damit die Leichtigkeit, mit der die Empfänger sie ignorieren.
  2. Wenn die Empfänger wissen, dass du keine wirklichen Anstrengungen unternommen und einfach eine Massen-E-Mail gesendet hast, die zufällig auch sie erreicht hat, fühlen sie sich wenig emotional investiert und sind somit nicht sonderlich geneigt, zu antworten oder zu spenden.
  3. Personalisiere deine E-Mails so sehr wie möglich. Verwende eine Vorlage für Fundraising-E-Mails, aber passe sie so individuell an jede Person an, dass die Empfänger wissen, dass du dir zusätzliche Zeit genommen hast, um persönlich mit ihnen zu sprechen.
  4. Im Gegensatz zum persönlichen und telefonischen Fundraising kannst du mit dem E-Mail-Fundraising deine Bemühungen sehr einfach erfassen und verfolgen – führe eine Masterliste, verfolge, wer gespendet hat und wer nicht, wer die Nachricht erhalten hat und wer nicht etc. Wenn es sich bei deiner Kampagne um eine jährliche oder wiederholte Fundraising-Aktion handelt, kann dies hilfreich sein und zukünftige Kampagnen effektiver machen.

Per SMS

  1. Auch wenn es technisch möglich ist, Gruppen-SMS zu senden, solltest du das vermeiden. Es braucht nichts weiter als einen einzigen, außer Kontrolle geratenen Antwort-Thread, damit jeder das Gespräch verlässt.
  2. Sende jede SMS einzeln, als persönliches Gespräch an die jeweilige Person.
  3. Benutze wie bei E-Mails eine Vorlage für deine grundlegende Botschaft, aber passe sie individuell für jeden einzelne Person an. Den Empfängern sollte klar sein, dass du sie persönlich ansprichst.
  4. Sende SMS nur zu Zeiten, zu denen du jemanden auch anrufen könntest.
  5. Biete verschiedene Möglichkeiten an, dich zu unterstützen, wie z. B. das Teilen deiner Fundraising-Kampagne in sozialen Netzwerken, Spenden oder beides. Jedes Mal, wenn Organisatoren ihre Kampagne auf GoFundMe teilen, sammeln sie durchschnittlich 43 $ an Spenden.

Auf Events

  1. Events gibt es in allen Größenordnungen – von kleinen lokalen Treffen und wöchentlichen Bauernmärkten bis hin zu jährlichen Veranstaltungen mit Zehntausenden von Teilnehmern. Die Frage ist: Welche Veranstaltungen bieten dir die besten Fundraising-Möglichkeiten?
  2. Die Effektivität persönlicher Treffen lässt sich nur schwer übertreffen. Events geben dir die Möglichkeit, diese persönlichen Gespräche auf effiziente Weise zu führen.
  3. Ein weiterer großer Vorteil von Events ist die Möglichkeit in vielerlei Hinsicht gesehen zu werden. Die Medien könnten dort sein, was deinem Anliegen helfen kann, wertvolle kostenlose Publicity zu erhalten. Bist du bereit, ein interessantes und relevantes Interview mit prägnanten Antworten voller Soundbites zu geben? Übe vor dem Event mit Freunden und Familie.
  4. Jede Person, die anwesend ist, könnte Fotos machen oder deine Kampagne teilen – vorausgesetzt, du bietest ihr etwas Interessantes und Teilbares. Schon eine abwechslungsreiche Aktivität an deinem Stand kann ausreichend sein.
  5. Um die Verbreitung deiner Kampagne zu fördern, beziehe die URL deiner Kampagne (und wenn du wie oben beschrieben soziale Medien nutzt, auch deine Facebook-Seite, deinen Twitter-Handle oder dein eigenes Fundraising-Hashtag) in deine Materialien ein.

Auf Schwarzen Brettern

  1. Altmodische Pinnwände (in Cafés, Gemeindezentren und sonstigen lokalen Einrichtungen) können überraschend effektiv sein – besonders wenn dein Anliegen einen starken lokalen Fokus hat.
  2. Erstelle ein Poster mit allen wichtigen Informationen, die ein potenzieller Spender benötigt, um sich inspirieren zu lassen, aktiv zu werden und zu spenden.
  3. Wenn es eines gibt, worin das Internet hervorragend ist, dann das Zusammenbringen von Nischen-Communitys, die oft ihre eigenen virtuellen Foren haben. Suche nach Communitys, die deine Kampagne eventuell schätzen würden. Poste einen Link zu deiner Fundraising-Seite in dem jeweiligen Forum oder in einem Kommentar in einem Diskussions-Thread. Das ist eine entscheidende Taktik für Online-Fundraising ohne soziale Medien.

Per Postwurfsendung

  1. Postwurfsendungen sind effektiv für Kampagnen, die sich an bestehende Unterstützer richten, insbesondere bei jährlichen Spendenaktionen zu den Feiertagen.
  2. Es ist möglich, eine kleiner ausgelegte Spendenaktion per Postwurfsendung in Eigenregie durchzuführen. Schau dir die obigen E-Mail-Empfehlungen an und wende die relevanten Tipps auf deine Postwurfaktion an.
  3. Kontaktiere zunächst die Menschen, die dir am nächsten stehen und erweitere den Empfängerkreis nach und nach.
  4. Postwurfsendungen sind teurer und weniger effizient als E-Mails, können sich aber auch persönlicher anfühlen.
  5. Ziehe in Erwägung, eine individuelle Postkarte mit einem zentralen Bild aus deiner Kampagne zu versenden, vielleicht sogar ein Bild, auf dem du zu sehen bist.
  6. Teile Spendern auf deiner Postkarte oder in deinem Brief den Link zu deiner GoFundMe-Kampagne oder deine Postanschrift zum Senden von Schecks mit.
  7. In unserem Post Fundraising-Briefe schreiben findest du detaillierte Tipps dazu.

Print-Anzeigen schalten

  1. Gibt es in deinem Viertel oder deiner Stadt eine lokale, unabhängige Print-Publikation? Rufe dort an oder triff dich mit den Herausgebern. Erzähle ihnen von deinem Anliegen und frage Sie, ob sie möglicherweise bereit wären, Werbefläche zu spenden. Sie werden wahrscheinlich besonders offen für diese Idee sein, wenn dein Anliegen der Gemeinde zugute kommt – z. B. bei Projekten im Bereich Katastrophenhilfe oder Gemeindeverschönerung.
  2. Eine weitere Option: Wenn dein Anliegen Nachrichtenwert hat, erkundige dich, ob die Publikation bereit wäre, in einem Artikel darüber zu berichten. Tipps für Nachrichtenartikel findest du weiter unten.

In einem Nachrichtenartikel

  1. Lokale Medien lieben sogenannte „Human-Interest Stories“. Wenn du deine Geschichte einer lokalen Publikation zukommen lässt, wird sie womöglich einen Artikel veröffentlichen, in dem die Leute auf deine Fundraising-Seite hingewiesen werden. Erstelle eine Liste der lokalen Publikationen, sowohl online als auch offline, und fange an, sie zu kontaktieren.
  2. Weitere Details dazu findest du in unserem Post So lenkst du die Aufmerksamkeit der örtlichen Medien auf deine Kampagne.

Flyer benutzen

  1. Flyer können an Schwarzen Brettern aufgehängt werden (siehe die Vorschläge zu Schwarzen Brettern weiter oben).
  2. Der Flyer kann auch als PDF oder sonstige Bilddatei auf elektronischem Weg oder als Anhang an deine E-Mails oder SMS geteilt werden. Gehe dabei nur sicher, dass das Design auf einem Smartphone ebenso gut funktioniert wir im Druck (also lesbar ist usw.).
  3. Wende dich an lokale Unternehmen, um zu sehen, ob sie bereit sind, Flyer auf ihrer Verkaufstheke auszulegen oder ob sie dir sogar gestatten würden, sie in ihr Fenster zu hängen. In Cafés gibt es oft Bereiche, in denen Flyer ausgelegt und so den Kunden zur Verfügung gestellt werden können.

Jetzt bist du bereit, auf verschiedenste Arten Spenden zu sammeln

Alle diese Fundraising-Methoden und -Techniken können mit oder ohne soziale Medien effektiv sein. Denke daran, dass die Nutzung von sozialen Medien keine Alles-oder-Nichts-Entscheidung ist. Du kannst die Viralität von sozialen Medien auch nutzen, ohne deine Kampagne in deinem persönlichen Stream oder Account zu teilen. Wenn du es nicht schon getan hast, starte jetzt deine kostenlose Fundraising-Kampagne. GoFundMe ist eine kostenlose Plattform, und wir stellen eine breite Palette von kostenlosen Ressourcen und Tipps für erfolgreiches Crowdfunding bereit. Hier erfährst du mehr über die aktuellsten Trends im Bereich Online-Fundraising für 2019.

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