Osnabrücker Ärzte retten Betty das Leben

Es ist eine Krankengeschichte einer jungen Eritreerin an deren Ende wohl ein sinnloser Tod gestanden hätte, wen nicht durch das beherzte Eingreifen wohlwollender und helfender Hände Ihr Schicksal eine positive Wende genommen hätte! „Eine Geschichte, über die der in Münster lebende Arzt Volker Schulte, Neurologe und Leiter der Corona-Station am Klinikum Osnabrück heute sagt, er habe solch einen Fall noch nicht erlebt“, schreibt Journalist Björn Meyer in den Westfälischen Nachrichten vom 13.10.2020. Es ist eine Odyssee dramatischer Ereignisse an dessen Ende sich letztendlich der Überlebenswille der tapferen jungen Frau aus Eritrea durchsetzte, die heute zuversichtlich & mit neuen Lebensmut in die Zukunft blicken kann. Am Ende des vergangenen Jahres geht es der in Eritrea lebenden Bethlehem (Betty) Mekonnen-Tekeste (26J.), eine jahrgangsbeste Absolventin des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen am Eritrean Institut of Technology, gesundheitlich zusehends schlechter, sodass dem im entfernten Münster lebenden Ulrich Coppel, der beruflich viel in Eritrea unterwegs ist, einige Wochen später einen Brief erreicht. Dieser ist von Bethlehem Mekonnen-Tekestes Mutter, einer Freundin und Arbeitskollegin von Ullrich Coppel, die ihn in Ihrer Verzweiflung bittet, die beiliegenden CT-Aufnahmen des Kopfes ihrer Tochter einem Arzt in Deutschland zu zeigen und ihn nach einer Einschätzung zu fragen. U. Coppel, ein Journalist und Musiker, schickt die Aufnahmen dem ihm bekannten Dr. Volker Schulte, der sich nur wenige Minuten später bei ihm mit der ersten Diagnose zurückmeldet: massiver Wasserkopf, Operation schnellstmöglich erforderlich. In Eritrea aber ist diese dringend benötigte Behandlung nicht möglich. Um ihr Leben zu retten muss die junge Eritreerin nach Deutschland. Ihr Visum erhält sie am 18. März dieses Jahrs – und ausgerechnet einen Tag zuvor haben die Staats- und Regierungschefs in der EU ein 30-tägiges Einreiseverbot für Nicht-EU- Bürger wegen der beginnenden Corona-Krise verhängt. Die Eritreerin aber darf aus medizinischen Gründen einreisen. Die Fluggesellschaft der Ethiopian Airlines allerdings weigert sich unerwartet den Vater Bettys, Mekonnen-Tekeste, zu befördern. Für U. Coppel, der die Einreise Bettys & Ihres Vaters aus Deutschland organisiert, beginnen nervenaufreibende Stunden der Ungewissheit & ein Rennen gegen die Zeit. Man habe von Seiten der Fluggesellschaft wohl die Befürchtung gehabt, sich letztlich um Mekonnen-Tekeste kümmern zu müssen. Nur die Anweisung eines deutschen Bundespolizisten gegenüber dem verantwortlichen Manager der Airline den Flug für die junge Eritreerin mit ihrem Vater zu genehmigen, löst die angespannte Situation zur Erleichterung aller Beteiligten auf. So schaffen es zu guter Letzt beide mit der letzten Maschine nach Frankfurt vor Ende der Linienverbindungen aus Asmara. Doch nach Ihrer Ankunft ergeben sich weitere Herausforderungen und Überraschungen. Die auf rund 6000 Euro geschätzten Behandlungskosten von Betty will der Förderverein des Klinikums Osnabrück übernehmen. Doch ganz unerwartet und unverhofft kommt alles anders, denn die Ärzte im Klinikum finden einen Tumor im Kopf der Patientin, der den Flüssigkeitsabfluss im Kopf blockiert, und die Operation stellt sich als ein kompliziertes Unterfangen heraus. Nun geht es um alles. Auch die Nachbehandlung ist aufwendig und die Kosten schnellen in die Höhe, sie steigen auf ein Vielfaches der ursprünglichen kalkulierten Summe. Hinzu kommen Komplikationen nach der erfolgten Operation und Betty reagiert psychisch dekompensiert. Dreimal entwickelt sich eine jeweils lebensberdohliche Entzündung des Gehirns entwickelt. „Es war nicht einfach für uns. Wir haben viel gebetet“, sagt ihr Vater Mekonnen Tekeste-Kiflu rückblickend, der seinerzeit um das Leben seiner Tochter bangend, trotz Corona-Zeiten, nie von Ihrer Seite wich. Heute, fast sieben Monate nachdem sie nach Deutschland kam, geht es Bethlehem Mekonnen-Tekeste wesentlich besser. Auch wenn Sie trotz Heimweh wegen weiterer ärztlicher Versorgung noch länger in Deutschland bleiben muss. Dennoch ist Beiden Ihre Erleichterung & eine tiefe Dankbarkeit anzumerken, die sie durch die freundliche Unterstützung und die herzlichen Begegnungen Vieler erfahren haben. „Ich möchte mich bei dem Krankenhausteam und Uli bedanken“, sagt „Betty“ an einem Oktobermorgen in einem Café am Domplatz in Münster. Beinahe ungläubig über den letztendlich glücklichen Verlauf der turbulenten Krankengeschichte seiner Tochter schaut Vater Mekonnen Tekeste-Kiflu über den Café-Tisch auf und sagt leise: „Wir sind hier auf wunderbare Menschen getroffen.“ Seine Gebete wurden erhört. Wir freuen uns aufrichtig, dass Betty aus Ihrer lebensbedrohlichen Situation geholfen werden konnte und Sie bald vollständig genesen & optimistisch in die Zukunft blicken kann. Da aber die Behandlungskosten nur z.T. durch den Förderverein finanziert werden, möchten wir auch unseren Teil dazu beitragen das wunderbare Engagement aller Beteiligten hierbei zu unterstützen und bitten unsere eritreische Diaspora-Community sich ebenso zu beteiligen um Spenden für Betty zu sammeln und sämtliche Kosten, die im Rahmen Ihrer medizinischen Behandlung höher ausgefallen sind als ursprünglich vorgesehen, zu decken. Deshalb bitten wir Euch, liebe Freunde und Landsleute um Spenden an den Förderverein des Klinikums. Hinweis: Dieser Text enthält Material aus dem Artikel „Mitten im Leben“, von Björn Meyer, erschienen in den Westfälischen Nachrichten vom 13.03.2020. https://www.wn.de/Muenster/4293348-Hilfe-fuer-Frau-aus-Eritrea-Engagement-von-Muensteranern-rettet-26-Jaehriger-das-Leben?fbclid=IwAR1AjQpJelbopnVSpYZCPD6rvNBmG4OLSPCpqmAT9tFqLKSSysPpC8DVddc https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2144165/aerzte-vom-klinikum-osnabrueck-retten-junger-eritreerin-das-leben መርሓባ ሓብትና ቤተሊሄም ሞኮነን ተኸስተ ነባርነታ ኣብ ኤርትራ ኾይኑ ብዘጋጠማ ሕማም ክትሕከም ጀርመናውያንን ኤርትራውያን ተጓዮም ብህጹጽ ክትወጽእ ክኢላ ኣብ ጀርመን ክትሕከም ድሕሪ ምጽናሓ ኣብ ደሓን ኩነትታት ከምትርከብ እንዳበሰርና። እዛ መንእሰይ ሓፍትና ወላዲኣ ኣሰንዩዋ ብምምጽኡ ዓቢ ጎና ኣብ ጥቓኣ ምህላዉ ኣዝዩ ዘሓጉስ እዩ ፣ እምበኣር ክቡራት የሕዋት እዚ፡ ሕክምናኣ ስጋብ ሕጂ ከምቲ ኣብ ላዕሊ ዝጠቐስናልኩም ዝተፈላለዩ መሓዙት ሃገርና ጀርመናውያንን ኤርትውያን ስጋብ ሕጂ ክሕግዝዋ ጸኒሖም ፣ ሕጂ እቲ ወጻኢታት ካብ ዓቅሞም ንላዕሊ ኮይኑ ፣ ናይ ግድን ከኣ ክክፈልዎ ኣለዎም ፣ ምእንቲ ምሉእ ክንክንን ምክትታል ናይ ሕክምና ክግበረላ እንተኮይኑ። ብውልቖም ክኸፍሉዎ ኣዝዩ ብዙሕ ብምዃኑ ክንሕግዞም ሰብኣዊን፡ዜግነታዊ ሓላፍነትና ስለዝኾነ እቲ ዝከኣለና መጠን ሓገዝ ክንገብረሎም ንላበወኩም
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Spendenteam: Spendenteam (4)

Aman Kubrom 
Organisator
Einnahmen in Höhe von €880 über 7 Spenden
Osnabrück
Fithawie Habte 
Teammitglied
Einnahmen in Höhe von €130 über 4 Spenden
Michael Gebrehiwet 
Teammitglied
Vivian Berhane 
Teammitglied
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