Ein Leben für unsere Mama

Der 4. März 2021 sollte kein normaler Tag werden. Meine Mutter Irina (45) ging wie gewohnt zur Arbeit. Sie hatte ihre Ausbildung zur Altenpflegehelferin, zu der sie sich nach Jahre langen Überlegungen bereit erklärte, so gut wie geschafft, als sich am Mittag alles ändern sollte. Sie klagt im Zimmer eines Bewohners  über starke Kopfschmerzen und bricht in sich zusammen. Glücklicherweise war sie zu dem Zeitpunkt nicht alleine und ihr wurde auch durch die Anwesenheit der Ärztin schnell geholfen. Sofort fiel der Verdacht auf eine Hirnblutung. Sie wurde auf schnellstem Weg mittels Helikopter ins Krankenhaus geflogen. Nach sofortiger Diagnostik war die Ursache schnell klar- geplatztes Aneurysma in der rechten Gehirnhälfte und einer damit einhergehenden massiven Blutung. Sie wurde auf direktem Weg in den Op gebracht, bei der ein Großteil des rechten Schädelknochens entfernt werden musste. Sie wurde ins Koma versetzt und erhielt einen Luftröhrenschnitt zur besseren Sauerstoff Versorgung. Wir haben zunächst mit dem Allerschlimmsten gerechnet was sich auch bis zum 28. Tag nach diesem Schicksalsschlag nicht ändern sollte. Endlich war sie außer Lebensgefahr. Schnell war jedoch klar, dass sie nicht mehr der Mensch sein wird der sie einmal war. Die Zeit bis endlich Besserung in Sicht war, war durch Trauer, Angst und auch Komplikationen geprägt.

Bis zu diesem Ereignis war meine Mutter eine komplett selbstständige, sehr sportliche, lebensfreudige und wunderschöne Frau, die das Leben nach vielen schweren Lebenssituationen endlich zu lieben lernte. So einen Schicksalsschlag hatte sie wirklich nicht verdient.

Ich bin sehr dankbar dafür das sie lebt und bei uns ist, jedoch hat die massive Hemiparese (Lähmung) der Linken Körperhälfte mit zusätzlichem Gesichtsfeldausfall  weiterhin Bestand, weswegen sie bis auf weiteres auf ständige Pflege und Betreuung angewiesen ist. Außerdem erhält sie wegen schwerer Schluckstörungen eine PEG Sonde zur künstlichen Ernährung.

Nach dem sich erste Erfolge zeigten und sie auch wieder anfing zu sprechen zeigt sich, dass sie sich nicht im Hier und Jetzt, sondern in den Jahren 2016 bis 2018 bewegt. Nach Aussage der Ärzte soll sich dies auch nicht ändern und es würden auch Gedächtnislücken der letzten Jahre bestehen bleiben. Wegen der Corona Situation darf sie keinen Besuch erhalten, lediglich ich als ihre Betreuerin darf sie sehen und das leider auch nur einmal in zwei Wochen Abständen für 30 Minuten.
Da sie nicht versteht in welcher Zeit wir uns gerade befinden ist sie sehr depressiv und weint viel.

Was dieses ganze Ereignis mit mir und meinen Geschwistern Alina (25) und Leon (14), dem Rest der Familie, Freunden und natürlich mit meiner Mutter, gemacht hat lässt sich nicht in Worte fassen.

Ich bin selbst Gesundheits- und Krankenpflegerin und möchte meine Mutter selbst und natürlich mit der Unterstützung meiner Familie und Freunden, versorgen und betreuen. Da ihr gewohntes Umfeld sich damit nicht komplett in Verbindung bringen lässt müssen Veränderungen durchgeführt werden. Was sie natürlich auch benötigt, sind teure Hilfsmittel um ihr bestmöglich zu helfen.

Da meine Mutter mit 45 noch ihr halbes Leben vor sich hat würde ich ihr gerne eine individuelle Therapie ermöglichen um ihr wieder ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Das alles ist mit hohen Kosten verbunden , die die Krankenkasse nur zum Teil übernimmt.

Ich benötige eure Unterstützung um meiner Mutter das Leben so leicht und vor allem so schön wie nur möglich zu machen.

Meine Familie und ich sind dankbar um jede einzelne Hilfe!
  • Jessica Justus 
    • €5 
    • vor 7 T
  • Elvira Palmer 
    • €50 
    • vor 7 T
  • Anonym 
    • €50 
    • vor 8 T
  • Pemasia PJ 
    • €100 
    • vor 9 T
  • Jeannine Skowronek 
    • €100 
    • vor 10 T
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Organisator

Angelina Gertfelder 
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