Für die Schwächsten in den Slums von Nairobi

Hallo Liebe Menschen, 

Da die Menschen mit denen ich zusammenarbeite kaum über soziales Kapital verfügen, welches über 
ökonomisches Kapital verfügt, habe ich mich im Namen des Teams ( Ritah Njeri and John Onani) dazu bereit erklärt Spenden zu sammeln. 

Ich bin zur Zeit in Nairobi (Kenya) um hier im Rahmen meines Studiums ein Praktikum zu absolvieren. 
Ich arbeite in einem Projekt, welches mit Kindern von der Straße zusammen arbeitet und sofern noch auffindbar auch mit Ihren Eltern. Die Rückholprogramme der Bundesregierung habe ich nicht wahrgenommen, sondern ich habe mich dazu entschlossen, die anspruchsvolle Situation mit den Menschen vor Ort durchzustehen. 

Anders als in Europa gibt es in Nairobi keine finanzielle Unterstützung für Privat-Personen in prekären Verhältnissen. Wie es nicht anders anzunehmen ist, trifft es die Menschen in den Sozial marginalisiertesten Lebensverhältnissen am bedrohlichsten. 

Obwohl das Projekt aufgrund von COVID-19 momentan geschlossen ist, versuchen wir weiterhin im Rahmen des gesetzlich Möglichen, die Kinder und Jugendlichen, als auch ihre Eltern, mit Essen und Hygiene-Artikeln zu unterstützen und zu versorgen.

Dies ist allerdings nur mit eurer finanziellen Unterstützung weiterhin möglich. 

Diese Kampagne richtet sich also ausschließlich an die Menschen, die Aufgrund der momentanen Situation buchstäblich nur noch überleben anstatt zu leben. 

Die fast überall International gültigen Corona-Maßnahmen, sind meiner Meinung nach Maßnahmen, die sich ausschließlich an privilegierte Menschen richten. Wie sollen Familien, Kinder, allgemein Menschen, die sich in den Slums Gituhrai, Soweto, Kibra usw....aufhalten, in der Lage sein "Social-Distance" und "Hygienemaßnahmen" einzuhalten, wenn sie teilweise zu acht auf 6qm leben und nicht über einen Zugang zu laufendem Wasser verfügen, geschweige denn Geld übrig haben, für Seife, Shampoo oder Desinfektionsmittel. "Stay Home!"- hat für für die meisten Menschen im Slum den Hungerstot zur Folge. Also ist das für diese Menschen auch keine Möglichkeit sich vor dem Virus zu schützen. 

Genau in diesen Belangen möchten wir diese Menschen unterstützen und Ihnen eine gesunde Zukunft ermöglichen. 

Die Menschen in de Slums, 60% der Kenianischen Bevölkerung lebt in Slums, kämpfen schon seid Generationen ums überleben. Doch seit dem Ausbruch von Corona hat sich die Lage dramatisch verschlechtert. Denn die allgemein herrschende Solidarität in Sozialengruppen verschwindet langsam aber sicher, da keiner mehr etwas abzugeben hat. Aufgrund des Verlustes der Arbeit oder die Schließung des  Restaurants ist nun ein*e jede*r auf sich allein gestellt. 

Im Vergleich von vor 4 Wochen, baten uns heute mindestens vier mal so viele Kinder, Jugendliche, Mütter, Schwangere, Männer*,Frauen* und Transsexuelle* um Essen und Trinken. Viele von Ihnen weinten und waren höchst verzweifelt. Ein weiteres Merkmal ist die ansteigende Kriminalität und Aggressivität, alle kämpfen ums überleben. Alleine Heute sahen wir ungefähr 3 Straßenkämpfe, die Wochen zuvor sah ich nie einen. Die Kriminellen-Strukturen betreffen wiederum meist die Sozial am schwächesten situierten Menschen. 

Viele Menschen greifen in diesen Zeiten zu illegal gebrautem Alkohol oder anderen Drogen, gerade die Kinder tuen dies meist um weder ein Hungergefühl, noch die nächtliche Kälte  zu spüren.

Bitte helft uns bei der Unterstützung dieser Menschen. Die Situation ist extremst angespannt. Es nicht fair, dass es immer die ärmsten dieser Welt trifft!!

Solidarische Grüße und vielen Dank!

Erik Schäfer-Recker

  • Elli S 
    • €20 
    • vor 8 Mo
  • Sabine Tjoernelund 
    • €50 
    • vor 8 Mo
  • Anonym 
    • €100 
    • vor 8 Mo
  • Roland Ceynowa  
    • €70 
    • vor 8 Mo
  • Anonym 
    • €25 
    • vor 8 Mo
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Organisator

Erik Schäfer-Recker 
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Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
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