Hilfe für Hectors Hüfte

*Englisch version below*
Liebe Menschen, 

wir brauchen Unterstützung bei der Finanzierung einer dringend notwendigen Operation unseres Hundes Hector.
 
Die Kurzversion:
  • Wir sind Lisa (26, Studentin) und Nico (26, Putzkraft)
  • Hector (4 Jahre) hat Hüftgelenksdysplasie 
  • HD ist eine schmerzhafte sich verschlimmernde Fehlbildung der Hüftgelenke
  • Er braucht unbedingt eine Operation, die 10.000€ kostet
  • Die OP ist sinnvoll, da er noch jung und ansonsten kerngesund ist
  • Für uns ist er sehr wichtig (näheres dazu wird im letzten Teil des Textes erzählt), darum wollen wir alles versuchen ihm ein schmerzfreies und erfülltes Leben zu ermöglichen
  • Wir sind für jede Hilfe dankbar
  • Übrigens: du kannst auch per PayPal spenden - den Link findest du am Ende des Textes
Die ganze Geschichte:
 
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Wir - sind Nico und Lisa, beide 26 Jahre alt, Lisa studiert und Nico arbeitet zur Zeit als Putzkraft. Unser Hund Hector ist ein Bernersennen/Schweizer-Schäferhund-Mischling und ist 4 Jahre jung.
 
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Was ist los? 
Bei Hector wurde vor zwei Monaten (im Oktober 2020) Hüftgelenksdysplasie diagnostiziert. Das ist eine leider recht verbreitete erblich bedingte Krankheit bei großen Hunden. Hüftgelenksdysplasie (kurz HD) ist eine Fehlbildung der Hüftgelenke, die angeboren ist und mit der Zeit zu einer starken Abnutzung der Gelenke und dadurch zur chronischen Entzündung dieser führt. Das tut natürlich weh! 
Allerdings ist es Hunden eigen, Schmerzen nicht gleich zu zeigen, darum haben wir so lange nichts davon mitbekommen. Bis zum Oktober hatte er nie Probleme beim Laufen, bis er eines Tages während unser täglichen Runde anfing zu humpeln, woraufhin wir zum Tierarzt gingen und die Diagnose bekamen.
Das war ein herber Schlag, denn uns war sofort klar, dass das keine Kleinigkeit ist.
 
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Hundehüften, HD und ihre Behandlung
Um zu beurteilen ob eine HD vorliegt oder nicht, wird der Winkel der Hüftgelenke gemessen. Dabei legt man einen Kreis in den Kopf des Oberschenkelknochens und misst von dessen Zentrum aus den Winkel zum äußeren Rand der Gelenkpfanne der Hüfte, in der er liegt. Bei einem Hund mit gesunder Hüfte beträgt dieser Winkel 105° oder mehr. Alles was darunter liegt, ist dysplastisch - die Krankheitsskala geht von 105° bis 90°. Hector hat auf der einem Seite 84° und auf der anderen sogar nur 78°. Er liegt also auf beiden Seiten unter dem unteren Ende der Skala.
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Durch die Schwere seiner HD sind die Köpfe beider Oberschenkelknochen bereits stark abgenutzt und auf der rechten Seite besteht bereits eine Entzündung. Dementsprechend muss zeitnah gehandelt werden. Nach zweimaliger Konsultation unseres Tierarztes haben wir uns auf den Weg nach Berlin in die Uni Tierklinik gemacht. Dort hat Hector die besten Aussichten auf erfolgreiche Behandlung und darum haben wir ein Beratungsgespräch wahrgenommen. Wir wollten wissen, was die besten Optionen sind und auch was diese dann kosten würden. Eine Tierärztin hat uns dort mitgeteilt, dass es in der Tat sehr schlecht um seine Hüfte steht und eine Operation unbedingt nötig ist. Soweit so klar. Die beste Lösung ist das Einsetzen von künstlichen Hüftgelenken - damit kann er nach einiger Zeit sein Leben wieder in vollen Zügen genießen, da das für ihn Schmerzfreiheit und funktionierende Hinterbeine bedeutet.
Neben dieser OP gibt es auch noch andere Optionen - wie beispielsweise die Entfernung des Kopfes des Oberschenkelknochens. Das würde ihm zwar die Schmerzen nehmen, jedoch geht damit ein Stabilitätsverlust einher, was in seinen jungen Jahren einem großen Verlust von Lebensqualität gleichkommt und mit dem Alter natürlich nicht besser wird. Er würde dann schon jetzt langsam und etwas wackelig laufen und nicht mehr spielen und toben können, so als wäre er ein ganz alter Hund. Darum ist das für uns keine Option, denn wir wollen Hector gern ein so erfülltes Leben wie möglich bieten.
Für weitere Informationen schaut euch mal den Wikipediaartikel über HD an: https://de.m.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCftdysplasie_des_Hundes
 
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Was ist der Preis für ein lebenswertes Leben? 
Die Kosten für künstliche Hüftgelenke sind immens. 10.000€. Zehn. Tausend. Euro!
Wir können uns ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, was 10.000€ überhaupt sind. Unglaublich viel auf jeden Fall. Und leider haben wir nicht unglaublich viel Geld. Das liegt auch daran, dass Hector schon eine längere Krankengeschichte hat, die nicht immer günstig in der Behandlung war. Bis jetzt haben wir bereits gut 3.500€ an Tierarztkosten für ihn ausgegeben. Mal war es eine Schleimbeutelentzündung am Ellenbogen als er klein war (er musste erst noch lernen, dass man sich beim hinlegen nicht so doll auf den Boden werfen sollte), ein anderes Mal war es ein schwerer Darminfekt, der eine größere OP nach sich zog und noch die ein oder andere kleinere Geschichte. Darum sind unsere Ersparnisse schon zu einem großen Teil in seine Gesundheit geflossen. An der Stelle möchten wir aber betonen, dass Hector ein gesunder und aufgewecker Hund ist. Beim Lesen der letzten Zeilen könnte eventuell der Eindruck entstanden sein, dass er sowieso kränklich und vielleicht sogar ein hoffnungsloser Fall sei - nichts könnte falscher sein! Er ist topfit, voller Energie und Bewegungsdrang und hat richtig Bock auf jeden Tag seines Lebens.
 
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Warum wir das unbedingt machen wollen
Hector hat für uns eine große Bedeutung - er ist ein Familienmitglied. Um die Tiefe seiner Bedeutung und warum uns seine Gesundheit so am Herzen liegt zu verstehen, möchten wir unsere Geschichte mit euch teilen.
Hector kam nach mehreren harten Schicksalsschlägen zu uns. Im Alter von 19 Jahren entschieden wir uns eine Familie zu gründen. Wir wussten schon früh, was wir im Leben wollen und waren uns sicher. Der Plan wurde auch schnell Wirklichkeit und Lisa war mit unserem Wunschkind schwanger. Doch leider verließ uns unser kleines Glück in der 13. Schwangerschaftswoche. Wir waren am Boden zerstört. Und als ob das noch nicht genug wäre, starb zwei Monate später auch noch Lisas Mutter, gerade erst Anfang vierzig, nach schwerer Krankheit. Nun waren wir völlig planlos und es lagen einige schwere Monate vor uns.
Doch unverhofft kommt oft - etwa 1,5 Jahre später meinte es das Leben wieder gut mit uns und Lisa wurde überraschend schwanger. Wir konnten unser Glück kaum fassen. Dieses Mal lief während der Schwangerschaft alles gut und so kam im Frühjahr 2015 unsere Tochter Rosa zur Welt. Sie war das Licht unseres Lebens und für ein paar Monate schien die Sonne über uns und in unserem Herzen. Doch erneut zog ein Schatten über uns und der Tod trat erneut in unser Leben. Mit nur acht Monaten starb unsere kleine Rosa - plötzlicher Kindstod. Plötzlich ist dein Kind tot. Wir können unseren Schmerz mit Worten nicht beschreiben. Auch jetzt noch, fast fünf Jahre später, tut es noch immer weh als wäre es erst gestern gewesen.
Was darauf folgte waren Monate der Trauer und des Wahnsinns. Wir geben uns größte Mühe wieder ein Leben zu führen, was uns glücklich macht, doch wir beide sind seitdem in immer wiederkehrenden teils sehr tiefen psychischen Krisen - Depression, Angst und Panikattacken sind unsere Begleiter. 
Doch es gibt ein Licht in all der Dunkelheit - unser Hector. Gut ein halbes Jahr nach Rosas Tod wurde unser Leben durch den kleinen Hector bereichert. Seitdem begleitet er uns, ist immer da für uns und versprüht seine Lebensfreude um uns. Und er hilft uns wenigstens zwei Mal am Tag mal raus zu gehen. Wir brauchen ihn. Und jetzt braucht er uns. Wir drei brauchen euch.
 
Schon jetzt: vielen Dank, dass du bis hierher gelesen hast. Wir würden uns sehr freuen, wenn du uns mit einer Spende unterstützen möchtest. Falls du uns finanziell nicht unterstützen kannst, teil doch den Beitrag und erzähle Menschen, die uns vielleicht unterstützen wollen, unsere Geschichte. Jeder Beitrag zählt. 
 
Es grüßen dankend, 
Lisa, Nico und Hector

Ps: Es gibt jetzt auch einen MoneyPool bei Paypal. https://bit.ly/3nCOTNc

Vielen Dank für die großartige Unterstützung! Wir sind schon jetzt völlig überwältigt von dem Support und der ganzen Liebe!
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Dear people,

we need support for an urgent surgery for our dog Hector.

The short version:

  • We are Lisa (26, student) and Nico (26, cleaner)
  • Hector (4) has dysplasia of the hip joint (DHJ)
  • DHJ is very a painful malformation  of the hip joint that steadily worsens
  • He needs a surgery that will cost 10.000€ (about US$ 12.300)
  • The surgery is reasonable because he's still very young and perfectly healthy otherwise
  • This is very important for us (for reasons later specified), that's why we want to try everything to get him to enjoy his life again without being in pain
  • We appreciate any help
  • For your information: you can also donate via PayPal - the link is at the end of the text

The full story:

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We are Nico and Lisa, both 26 years old. Lisa is studying and Nico is working as a cleaner. Our Hector is a
Bernese-mountain-dog/swiss-shephard mixed breed and he's only 4 years old.

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What's up?
Two months ago (October 2020), Hector was diagnosed with DHJ, which sadly is a common disease, especially for larger dogs. DHJ is a very painful malformation of the hip joints that  is innate and leads to deterioration of the hip joints and to chronic inflammation. And this hurts, a lot! But dogs usually don't show that they're in pain, so for quite some time nobody noticed this. Until october, when he started to limp and we went to the vet. 
This came as a shock for us, because we immediately knew that this was not a small thing.

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Dog hips, DHJ and their treatment
To see whether a dog has DHJ, the angle of the hip joints is measured. This is done my by putting an imagined circle in the joint head and measuring the angle between the outmost border of the socket and the
hip. A healthy dog has an angle of about 105° or more. Everything below is dysplatic. The scale usually used to diagnose this goes from 105° down to 90°. Hector has 84° on the one and only 78° on the other side. Both of his hip joints are below the scale usually used.
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Because his DHJ is so advanced, the heads of both of his femurs are already very deteriorated. The right side is inflammed. That's why we have to act now. We live in Dresden and, after talking to our vet two
times, we drove to an animal hospital in Berlin (about 200km) that can handle these types of diseases. The vet told us that his hip is in
really bad shape and surgery is urgently needed. The best option is implanting artificial hip joints. With these, he can live life to the fullest quite soon again without any major negative consequences. It's also possible to remove the head of the femurs. This would eliminate the pain, but his life quality would suffer under this. He wouldn't be able to play anymore, like he was an old dog, even though he's really young.
Thus, this is not an option for us, as we want his life quality to be as
high as possible.
For more information on hip dysplasia, check Wikipedia:

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What's the price to pay for a life worth living?
Artificial hip joints are really expansive. 10.000€! Ten. Thousand. Euros!
We cannot imagine what 10.000€ is. It's really a lot. And sadly, we don't have much money. This is also because Hector had some minor
medical things in the past, for which we all-in-all paid around 3.500€. When he was younger, he had bursitis (because he didn't yet understand how to lie down properly instead of just letting oneself fall down). Once he had a gastroenteritis which also needed surgery and then some other small things. Most all of our savings went into him and his health. But we must say that Hector now is a healthy and brisk dog. When reading about his history, one may thing "he's a hopeless case". Nothing
can be further from the truth than this! He's really fit, full of energy, the urge to move and really enjoys every day of his life.

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Why we really want and need to do this
Hector is really important to us. He's a part of our family. To understand the depth of our relationship to him and why we care so much
about his health, we want to share our story.

Hector came to us after multiple really hard strokes of fate. When we were 19, we decided to found a family. We knew early in life what we wanted and were sure of this. This worked quite quickly and Lisa became pregnant with our planned child. But then we lost our luck in the 13th week of the pregnancy. We were shattered by this. And as if that would not have been enough, 2 months after this Lisas mother died, only being in her early 40s. We had no idea what to do and we had some very tough months after this.

But then, about 1,5 years later, we had luck again. Lisa was pregnant again. We could not believe our luck. The pregnancy went well and in early 2015, our daughter Rosa was born. Rosa was the light of our days and for a few months, everything was fine. But then a dark cloud was over us and death entered our life's again. Only 8 months old, our Rosa died. "Suddent infant death syndrome". Imagine this: suddenly, your child is dead. There are no words to describe the pain. And now, almost
5 years later, the pain is still unbearable.

The following months were filled with terrible grief and deliriousness. We tried our best to lead a life that makes us happy, but we've
repeatedly been in very deep psychological crisis. Depression, fear and panic are our daily drivers.

But there's light in this darkness - Hector, our dog. About half a year after Rosas death, our lives had been enriched by Hector. Since then,
he's always been with us, is there for us and gives us a zest for life.
He helps us and we love him. And we need him. And that's the three of us
need you.

Thanks that you read up to this point. We'd really appreciate if you could donate something to us. And even if you cannot support us financially, please spread the word and give this link to people you know. Every help is really appreciated.

Thankfully,

Lisa, Nico, Hector

Ps. There is also a MoneyPool on PayPal: https://bit.ly/3nCOTNc
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