Katharina Preu - Ambulanter Rücktransport aus USA

Was passiert ist: (English version below)

Am Samstag den 10. Oktober machte Katharina mit ihrem Freund Cameron eine Motorradtour in den Caynons nahe Salt Lake City, Utah, USA. Auf dem Heimweg wechselte ein Auto direkt vor ihnen die Spur. Katha versuchte zu bremsen, kam von der Spur ab und stürzte samt Motorrad. Cam, der hinter ihr fuhr, konnte rechtzeitig bremsen und war Sekunden nachdem sie zu Boden ging bei ihr. Er ist ein erfahrener Rettungsassistent und leistete sofort erste Hilfe. Katha war bewusstlos. Nach einigen Minuten war der Rettungswagen da und sie wurde innerhalb von 45 Minuten nach dem Unfall in den OP gebracht.

Sie erlitt trotz umfangreicher Schutzkleidung und Helm ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, ein gebrochenes Schulterblatt, ein gebrochenes Schlüsselbein, eine Bänderverletzung am Fuß und mehrere Schürfwunden. (Für mehr Infos über ihren Krankenhausaufenthalt siehe unten)

Unsere liebe Katha hat bereits einiges hinter sich, hat aber trotzdem noch einen sehr langen Weg mit einer weiteren Operation und Reha vor sich. Wir als Familie, wollen sie dabei natürlich bestmöglich unterstützen, aber das können wir in den USA leider nicht, da wir nur eine begrenzte Zeit in den USA bleiben können.

Aus diesem Grund wollen wir Katha nach Deutschland zurück transportieren lassen. Leider zahlt ihre Krankenkasse keinen Ambulanzflug und somit kommen erhebliche Kosten auf uns zu. Auf Nachfrage bei der Ambulanzflugzentrale wurden 100 000 € für den Rücktransport geschätzt.

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Wir freuen uns über jeden kleinen und natürlich auch großen Betrag, um die Flugkosten für Katha decken zu können, damit sie mit ihrer lebhaften, positiven und einzigartigen Art unser aller Leben bereichern kann.

Falls jemand spenden möchte, der keine Kreditkarte hat, kann man sich gerne mit uns in Verbindung setzen ([email redacted]) und über eine andere Zahlungsart spenden. (z.B. per Überweisung, via Paypal, in Bar). 


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Wir bedanken uns für jede Hilfe, die ganzen lieben Worte, Gebete und positiven Gedanken für Katha!

Die ganze Familie Preu und alle, die Katha ins Herz geschlossen haben.

 
Für diejenigen, die Katha nicht so gut kennen: Sie lebt in Utah bei ihren Freunden, die für sie mittlerweile wie eine zweite Familie sind und arbeitet dort als Nanny für die 6 Kids. Außerdem ist sie Guide und Reitlehrerin in den Bergen und arbeitet zusätzlich dazu ständig im Krankenhaus, um ihr Studium zur “Nurse“ finanzieren und abschließen zu können.

 
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Hier kommen noch die weiteren Infos über ihren Krankenhausaufenthalt, zusammengefasst von Johanna:

Die erste OP hat leider nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt, weswegen sie nochmal am Kopf operiert werden musste, damit durch die zunehmende Schwellung keine weiteren Verletzungen am Gehirn entstehen können. Sie mussten ihr einen Teil des Schädelknochens und einen kleinen Teil des Gehirns entfernen. Der Schädelknochen wird nach vollständigem Abschwellen wieder eingesetzt. Nach einigen Tagen im künstlichen Koma (um dem Gehirn Zeit zum Heilen zu geben) haben die Ärzte die Sedierung reduziert und sie zusätzlich mit Schmerzmitteln und anderen Medikamenten versorgt.

Unsere Mutter und ich haben uns sofort bei der Botschaft erkundigt, ob und wie wir zu ihr reisen können. Nach 3 gefühlt endlosen Tagen am PC und Telefon haben wir eine Sondergenehmigung von der amerikanischen Botschaft bekommen und sind sofort zu ihr geflogen. Bis dahin haben wir Updates von ihrem Freund und der Familie, bei der sie lebt, bekommen.
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Auf der Intensivstation wurde sie sehr gut versorgt und überwacht. Katha hat angefangen sich zu bewegen. Ihre linke Seite hat sie kaum benutzt (aufgrund der Hirnverletzung der rechten Seite) und auch ihre Augen aufgemacht, ohne etwas zu fokussieren. Darauf folgten gezieltere Bewegungen wie Daumen hoch, Faust machen. Sie atmet mehr als das Beatmungsgerät vorgibt. Am gleichen Abend hat sie ihre Augen weit aufgemacht und auf Fragen mit Nicken geantwortet.

Sofort nach unserer Ankunft sind meine Mutter und ich vom Flughafen zu ihr ins Krankenhaus gefahren. Sie so zu sehen, war sehr hart. Unsere sonst so starke und lebensfrohe Katha so still und verletzlich zu sehen.

In den nächsten Tagen ist nicht viel Neues passiert. Die Ärzte sagen, dass wir sehr viel Zeit und Geduld brauchen, und uns nicht von den ständigen Höhen und Tiefen beunruhigen lassen sollen.

Sie haben versucht, dass Katha ihren Hirndruck selbstständig reguliert, indem sie die Hirnflüssigkeit nicht weiter abgelassen haben(Hirndrainage). In dieser Zeit war sie wieder weniger ansprechbar, hat Fieber bekommen und war oft sehr unruhig. Die Ärzte wollten ihr mehr Zeit geben und haben sie komplett untersucht, um eine mögliche Infektion auszuschließen. Sie hat ein Breitbandantibiotikum bekommen. Um weitere Infektionen zu vermeiden, haben sich die Ärzte entschieden die Hirndrainage zu entfernen und ihr mit dem Hirndruck durch einen Shunt zu helfen. Diesen wird sie ihr Leben lang behalten müssen. Nach dieser OP ging es wieder bergauf. Sie haben den Beatmungsschlauch entfernt. Leider waren die Atemwege geschwollen und es war sehr schwer für sie zu atmen. Sie mussten sie wieder intubieren, was durch die Schwellung schwierig und schmerzhaft war. Einen Tag später haben sie ihr ein Tracheostoma (Luftröhrenschnitt) und eine PEG (Nahrungsschlauch durch die Bauchwand) gelegt. Dadurch war ihr Mund frei von Schläuchen und die Schwellungen in ihrem Gesicht konnten leichter zurückgehen.

Sie wurde in ein anderes Krankenhaus verlegt, das auch intensivmedizinisch gut aufgestellt ist. Dort sollte sie auch Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie bekommen. Der einzige Haken bei diesem Krankenhaus ist, dass sie nur noch eine Besucherin bekommen darf. Weder ihr Freund Cam, noch ihre Freundin Shannon durften sie besuchen. Die beiden waren Tag und Nacht bei ihr, als Mama und ich noch nicht bei ihr sein konnten und auch um uns mal eine Pause zu geben, damit wir zwischendurch Kraft tanken können. Auch ich (Jojo) durfte anfangs nicht mehr ins Krankenhaus, wegen den Coronaregeln, aber Shannon hat durch die Casemanagerin erreicht, dass wir auf Grund der speziellen Situation (wir sind ja nur für Katha nach Amerika gereist und halten uns von anderen Menschen fern, um das Risiko sie anzustecken zu minimieren) beide zu ihr kommen dürfen. Leider hielt das nur ein paar Tage an und strengere Coronaregeln wurde eingeführt. Keine Besucher. Wieder haben wir eine Ausnahme bekommen. Nur Mama darf rein, aber leider nicht zwischendurch raus für einen Spaziergang, was sehr anstrengend ist.

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Katha hat Fortschritte gemacht. Sie hat eine Sprechkanüle bekommen und kann dadurch äußern, wenn sie Schmerzen hat oder etwas braucht. Es ist noch sehr anstrengend für sie und es sind noch keine richtigen Unterhaltungen möglich. Ihre linke Seite bewegt sie jetzt auch deutlich mehr. Seit 13.11 ist sie auf Normalstation. Wir hoffen, dass sie bald mehr mobilisiert wird und auch mal aus dem Bett kann. Wir hätten uns mehr Therapien gewünscht, als bis jetzt statt gefunden haben.

Wir hoffen, dass diese Woche die OP stattfindet, bei der ihr Schädelknochen wieder eingesetzt wird. Danach soll auch das Trachiostoma geschlossen werden. Sobald der Neurochirurg die Transportfähigkeit zum Fliegen bestätigt, kümmern wir uns um einen Ambulanzflug.

 

Nochmal vielen Dank für die ganze Hilfe und alle Spenden!

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bleibt gesund!


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ENGLISH VERSION:



What happened? On Saturday, October 10th, Kat was out enjoying one of her most beloved past-times, riding motorcycles. She spent the day traveling to Sundance, Utah to an Octoberfest celebration, enjoying a German meal with her boyfriend, Cam.

On her way home, a car changed lanes in front of her with little warning. Kat swerved to avoid hitting the car and ended up going down without managing to hit any other vehicles. Kat was wearing a helmet, but the fall left her unconscious after impact. Cam was able to provide immediate attention, EMS arrived quickly, and she was headed into surgery within 30-45 minutes of going down. Kat has suffered some serious brain trauma and has had 2 brain surgeries to help alleviate the swelling. She has also broken several bones on her left side (clavicle, scapula, and ankle). She remains in a medically induced coma and faces a long road to recovery. Her recovery and prognosis are still uncertain. 

After a few weeks of slow but steady progress she is able to speak a little bit. She can remember German and English and worried about her horses and exams.

Friederike (her Mum) and Johanna (her sister) are only allowed to be in the US for a certain amount of days. We are planning to bring her home to Germany so we can take care of her properly. Unfortunately her insurance doesn’t pay the ambulant flight back home. After some research we found out that the costs will be around 100 000 €.



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Please pray for Kat and that she is able to heal from this. She has always had such a zest for life and adventure, and deep love for so many people who she has encountered in her short 27 years.

We are hoping to raise some money to help her with medical and recovery expenses. Any amount is greatly appreciated, but prayers are welcomed, too.

As she makes progress in her recovery, we will do our best to update you. Thank you for praying for Kat and sharing.

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Julius Preu 
Organizer
Altdorf bei Nürnberg, Bayern, Deutschland
Friederike Preu 
Team member
Johanna Preu 
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