Restart Jazzkeller Frankfurt

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Unterstützt den Jazzkeller Frankfurt, damit es nach der Corona Krise mit live Jazz weitergehen kann
. 2020 war ein turbulentes Jahr für uns und für viele andere. Die Covid-19 Pandemie und der unerwartete Tod unseres Chefs Eugen Hahn, der den Jazzkeller seit 1986 führte,  stellen uns vor grosse Herausforderungen. Was wäre Frankfurt ohne seinen Jazzkeller Frankfurt? Was wäre die Stadt ohne Musik und Konzerte? 
Wir als Familie möchten den Club in Eugen's Spirit weiter machen.  
Er wollte, dass ich als sein Sohn den Jazzkeller weiterführe und das habe ich ihm versprochen. Eugen rechnete nicht mit so einem langen Lockdown und plante bereits Konzerte vor möglichem Publikum im Februar und März. Wir sind nun mit kurzer Unterbrechung  fast ein Jahr geschlossen und benötigen eure Hilfe. Wir müssen einen komplett neuen Restart des Jazzkellers durchführen und zwei Krisen zugleich bewältigen

Bitte unterstützt uns, dass wir wieder nach der Pandemie "The best place for Jazz in town" sind und ihr unvergessliche Abende bei uns verbringen könnt.

Wir haben bereits ein tolles Hygienekonzept vorbereitet, das sehr gut vom Publikum angenommen worden ist, aber wir müssen die laufenden Kosten bewältigen und für die nahe Zukunft planen können, nach einem Jahr Pandemie wird es eng für uns.

Meine Frau Ana und ich haben die letzten vier Jahre fast täglich mit Eugen verbracht und haben in der Zeit, den Jazzkeller in die Zukunft geführt.  Ohne Publikum können wir aber nicht fortbestehen. Die Pandemie wird vorbeigehen und dann wird hoffentlich wieder im Keller geswingt. 
Eugen's Frau Kerry hilft uns, das Büro neu zu organisieren und verwaltet den Jazzkeller momentan. Ich werde den Club als Junior Chef weiterführen. Wir waren immer ein familiengeführtes Unternehmen. In diesem Sinne soll es weitergehen.




Ausführlicher Text

An unsere Freunde, Musiker, Gäste und Unterstützer
 
Der Jazzkeller ist vermutlich Europa's ältester Jazzclub, seit 1952 befindet er sich in der Kleinen Bockenheimer Strasse 18a.
Eugen Hahn, mein Vater, hat den Frankfurter Jazzkeller 1986 gepachtet, 1990 als Inhaber übernommen und betrieb ihn bis 2020. In den 34 Jahren hat der "Keller" viele Höhen und Tiefen überstanden. Eugen Hahn hat dieses Jazz Juwel ein halbes Leben lang auf Kurs gehalten. Keine Krise hat uns und viele andere Kulturschaffende jemals so hart getroffen, wie die jetzige Covid-19 Krise. Nicht nur der Corona bedingte Lockdown macht uns hart zu schaffen, sondern auch der Verlust von Eugen Hahn, unser Chef, mein Vater und für viele einfach nur "Mr. Jazzkeller".
Er verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit unerwartet im Dezember 2020.

Er hatte von Anfang an die Vision, einen Jazzclub nach New Yorker Vorbild zu betreiben und hat seinen Traum gelebt und verwirklicht. Frankfurt hat dadurch einen der renommiertesten Jazz Clubs Europas und ist weltweit bekannt für seine Geschichte und sein Konzert Programm.
Was wäre Frankfurt ohne seinen Jazzkeller?

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Eugen holte im Laufe der Jahre bekannte Grössen wie Dizzy Gillespie, Art Blakey & The Jazz Messengers, Freddie Hubbard, Chet Baker, Lou Donaldson und viele andere Jazzgrößen in den "Keller".
Schon in seiner Gründungszeit in den 50er Jahren kamen Weltstars wie Louis Armstrong, der sich durch die Menschenmenge drängelte und dabei Rotwein über seinen Anzug verschüttete.
Eugen kannte viele Geschichten und er hätte Bücher schreiben können über die vielen Erinnerungen, die für immer im Jazzkeller in der Galerie an den Wänden hängen.

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Der Jazzkeller Frankfurt ist ein privater und unabhängiger Club, denn Eugen wollte immer seine Stilvorstellung durchsetzen und hat auch in schlechten Zeiten immer überlebt, denn Eugen liebte und lebte seinen Jazzkeller. Die Corona Krise übertrifft allerdings alles vorherige und nach fast einem Jahr ohne Betrieb ist es sehr schwer geworden, durchzuhalten.

Ich selbst, als Sohn von Eugen, kenne unseren Jazzclub schon seit meiner Kindheit, habe in jeder Ecke gespielt und schon in früher Kindheit habe ich berühmte Persönlichkeiten wie Archie Shepp und Dizzie Gillespie kennengelernt. Für mich war es selbstverständlich, bereits mit 18 an der Bar zu arbeiten und meinen Eltern zu helfen. 2016 nach langer Abwesenheit (Studium in Berlin der Visuellen Kommunikation) bin ich mit meiner Frau in den Jazzkeller zurückgekehrt und haben gemeinsam das Gastronomiekonzept erfolgreich verbessert. So haben wir eine neue Getränkekultur zum  hervorragenden Bühnenprogramm ergänzt. Wir bieten hausgemachte alkoholische und nicht-alkoholische Cocktails in Weltklasse, die zusätzlich ein neues Publikum anlocken
Eugen war stolz auf die ständigen Verbesserungen im Laden und das Publikum hat uns für die Jazz Erfahrung mit tollem Gastronomie Angebot ins Herz geschlossen.

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Als die Corona Pandemie im Februar 2020 in Deutschland anfing und kulturelle Stätten wie unser Jazzclub coronabedingt schliessen mussten, brachten wir all unseren Mut auf und überlegten, wie wir es durch die Krise gemeinsam schaffen können. Wir erarbeiteten uns ein tolles Konzept, um weiterhin Kultur anzubieten. Kontaktlos, aber nicht emotionslos senden wir seit März 2020 regelmässig Livestream Konzerte  auf die Bildschirme und haben auch Livestream Interviews mit Musikern aus der ganzen Welt gesendet, die ebenfalls während des Lockdowns musikalisch und künstlerisch ausgebremst waren. Dank einer staatliche Förderung der Initative Musik, konnten  wir im Herbst 2020 bis Januar Streaming Konzerte finanzieren und Musikern faire Gagen zahlen.
Wir haben viel Unterstützung erfahren und eine Patreon Seite aufgebaut, aber niemand hat mit so einem langen Lockdown gerechnet, wie dem aktuellen.

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Im September und Oktober letzten Jahres gab es einen Lichtblick und wir konnten unter Pandemiebedingungen den Jazzkeller mit einem neuen Hygienekonzept für 2 Monate öffnen.
So haben wir unseren Club für weniger Kunden umgebaut, komfortablere Sitzgelegenheiten und Plexiglas Trennwände geschaffen. Es wurde in neue Filtersysteme investiert, die antiviral sind, Reservierungssysteme und kontaktlose Check-ins mit QR Codes entwickelt und für die Gäste gibt es gratis WLAN mit einem Hotspot und eine digitale Getränkekarte.
spiegelund auch mit weniger als die Hälfte der üblichen Besucher waren wir meistens ausreserviert. Unser Pandemie Konzept ging auf, gewohnt sehr gute Bands, oft lokale Szene, da es seit Ausbruch der Pandemie schwierig ist, internationale Künstler auf Tour zu bekommen.
Ein überragendes Getränkeangebot und überzeugendes Hygienekonzept haben unsere Gäste auch in Krisenzeiten überzeugt.

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Eugen konnte in seinen letzten Lebensmonaten seinen Jazzkeller erneut aufblühen sehen, es hat ihn so glücklich gemacht, seine Gäste zu begrüssen und „Willkommen im Jazzkeller!“ zu sagen. Leider mussten wir im November wieder schliessen und Eugen rechnete nicht mit so einem harten und langwierigen Lockdown, der bis heute anhält. Er hat wie immer sein Programm bis in den März hinein so geplant, als könnte wieder Publikum kommen.

Eugen erkrankte während der Pandemie, unerwartet, an Leukämie AML und während er im Krankenhaus war,
schrieb er fleissig Musiker an und bestätigte zukünftige Termine und schaute sich unsere Konzert Streams aus dem Krankenhaus an. Es war ihm sehr wichtig, dass wir weiterhin regelmässig Konzerte virtuell anbieten, wenn schon kein Publikum kommen darf. Er war stolz drauf, dass meine Frau und ich das Know How hatten, Kameras zu bedienen, zu streamen und unser grafisches Erscheinungsbild stets zu verbessern. Wir haben uns alle perfekt ergänzt.

Ich habe die letzten vier Jahre, als wir noch nicht komplett nach Frankfurt gezogen sind,  fast täglich Seite an Seite mit meinem Vater verbracht, haben uns über die Zukunft Gedanken gemacht und mit viel neuer Energie viele Impulse gebracht. Eugen war sehr stolz darauf, dass wir uns immer der Zeit anpassen, ohne unsere Geschichte zu vergessen.
Der Jazzkeller ist und war immer der Ort, an dem Gäste und Musiker zu Freunden werden. Ein Platz für alle, die Live Jazz und eine Familien Atmosphäre zu schätzen wissen.
Eugen wünschte sich immer, dass ich, als sein Sohn, das Geschäft eines Tages übernehme. Ich habe ihm versprochen, das zu tun.
Nicht weil ich es tun muss, sondern weil ich seine Visionen weiterführen möchte und der Jazzkeller Frankfurt weiterhin zu einem der besten und sympathischsten Jazz Clubs der Welt gehört. Wir haben drei mal den “Downbeat Award for great Jazz Venues” und den Spielstättenpreis gewonnen. Der Downbeat Award ist sozusagen der Ritterschlag der Auszeichnungen für einen Jazzclub. Wir haben das der Vorarbeit Eugen’s zu verdanken und so soll es weitergehen.



Wir waren immer ein familiengeführtes Unternehmen, mit Ecken und Kanten, aber die liebenswerte Kombination aus hochklassigem Programm, guter Gastronomie und Persönlichkeit haben vielen Gästen schöne und unvergessene Momente bereitet.

Wir gehen durch sehr schwierige Zeiten, Corona und der Verlust von Eugen Hahn machen es uns doppelt so schwer, weiterzumachen.
Wir benötigen eure Hilfe, um die nächsten Monate durchzuhalten, um Miete, Versicherungen, Löhne, Instandhaltungskosten und weitere Posten zu finanzieren.
So möchten wir auch einen Teil des Erlöses verwenden, um auch Musikern weiterhin für unsere Livestream Konzerte eine faire Bezahlung zu ermöglichen und um unser Publikum zu unterhalten, denn Musiker haben es, wie auch Kulturelle Veranstaltungsorte, sehr schwer in diesen Zeiten.

Was wir euch bieten, ist eine Wiedereröffnung in besseren Zeiten, sobald wir dürfen, denn wenn es weitergeht in einer hoffentlichen Normalität eines Tages, so wie wir es vorher kannten, möchten wir, dass die Menschen wieder Kultur und unvergessliche Abende bei uns erleben. Wie traurig wäre das Leben, ohne bei Musik und Kultur zusammen zu kommen?
Wir bieten Musikern aus aller Welt eine Spielstätte an, eine Last-Minute Bühne für Weltstars auf Durchreise, die immer gerne den Frankfurter Jazzkeller auf ihren Touren berücksichtigen.
Der Jazzkeller ist unabhängig und flexibel und das wird von Musikern und Jazz Liebhabern weltweit anerkannt.

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Wir sind sehr gut gewappnet, um auch mit begrenztem Publikum und unter Corona Hygiene Bedingungen tolle Live Jazz Abende durchzuführen, denn Eugen hatte bereits alles in die Wege geleitet, dass wir unter allen Umständen weitermachen können.
Der Jazzkeller Frankfurt hat Geschichte UND Zukunft, doch können wir nur überleben, wenn wir Publikumsverkehr haben, ohne unser Publikum fehlen Einnahmen, doch sind wir stark genug, um unter gelockerten Bedingungen uns erfolgreich zu positionieren.
Der Jazzkeller Frankfurt lebt nicht nur von schönen Erinnerungen, denn wir sorgen immer für neue Impulse, dass wir uns erfolgreich in der Zukunft behaupten können.

Wir haben, seit dem meine Frau und ich aktiv den Jazzkeller mitgestalten, viel neues Publikum hinzugewonnen und das bisherige weiterhin begeistert.
Eugen wünschte sich immer, dass es die nächsten 60 Jahre weiter geht. Vielleicht ist es möglich, denn Eugen konnte seinen Enkel noch im Arm halten.

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Wir benötigen dringend eine finanzielle Sicherheit, denn es geht nicht nur um die Existenz, sondern um einen kompletten Neustart des Jazzkellers.
Seitdem Eugen von uns gegangen ist, sind viele Fragen offen, aber eins ist sicher. Es muss weitergehen.
Es soll weiterhin im Jazzkeller swingen und wenn es uns noch nach der Krise gibt, kann ich vielleicht nicht all die Geschichten, die Eugen als wandelndes Jazzlexikon mit einer Hingabe immer erzählte, wiedergeben, aber ich kann unsere Geschichten erzählen.

Helft uns, dass wir in normalen Zeiten euch wieder ein Stückchen Normalität bieten können, denn auch Kunst und Kultur sind wichtig, um glücklich zu sein. Wir sind vielleicht nicht systemrelevant im Sinne der Gesellschaft, wir sind aber wichtig für das Wohlbefinden der Sinne und Seele. Was wäre ein Leben ohne Musik?

Der Jazzkeller bereichert die Stadt Frankfurt nicht nur kulturell, sondern ist für viele Musiker in der ganzen Welt eine Art zweites Zuhause. Lasst uns dieses Zuhause erhalten, Eugen wäre stolz auf uns alle, wenn es weiterhin im Keller swingt.
Wie würde er sagen: „Bis bald wieder im Jazzkeller!“

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Fefino Pfeffer 
Organisator
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