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Helft krebskranker Tjadina und Ihrer Familie

40.835 € des Ziels von 100.000 €

Gesammelt von 636 Personen in 6 Monate
Erstellt am 7. Februar 2019
English Version below.

Ich wende mich an euch, mit einer sehr wichtigen Bitte und hoffe auf Eure schnelle Hilfe!
Oben im Bild, das aus besseren Zeiten stammt, seht ihr meine Freundin Tjadina und Ihren Mann Paul mit ihren beiden Kinder Finn, 8 Jahre alt und Emil 6 Jahre alt.

Tjadina ist im Jahr 2013 mit 31 Jahren an Brustkrebs erkrankt als die Kinder ein und drei Jahre alt waren. Sie hatte gerade ihre eigene Praxis für Tiernaturheilkunde eröffnet, hatte somit auch noch die Belastung der Selbstständigkeit. Es folgte die schwere Zeit der Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und Rehabilitation.

Bis 2016 dachte man sie sei geheilt und hätte es geschafft. Doch dann kam der Krebs im Dezember 2016 mit einem Lokalrezidiv nah am Herzen zurück. Eine weitere große Operation stand an. Im Februar 2018 folgte dann die Schockdiagnose der Fernmetastasierung in den Knochen, der Leber und wieder ein sehr großer Tumor am Herzen. Von Februar 2018 bis Oktober 2018 schlug zunächst eine Antihormontherapie gut an und die Tumore bildeten sich zurück.

Zu diesem Zeitpunkt wurde noch einmal getestet ob es sich womöglich um genetischen Brustkrebs handelt. Der Verdacht wurde mit einer sehr seltenen PALB2-Mutation bestätigt. Zusätzlich wurde Tumorgewebe auf Mutationen untersucht und eine Mutation gefunden, die eher bei Lungenkrebspatienten üblich ist. Deshalb sind Medikamente hierfür auch nur für diese Krebsart zugelassen.

Seit Oktober leidet Tjadina nun unter starken Schmerzen, Fieber, Appetit- und Gewichtsverlust und starker Abgeschlagenheit. Momentan ist sie in Chemotherapie, verträgt diese aber nur sehr schlecht. Ihre Praxis für Tiernaturheilkunde musste sie schon 2017 drastisch reduzieren und 2018 vollständig aufgeben. Somit lebt die Familie nun von nur einem Einkommen.

Unsere einzige Hoffnung sind nun zielgerichtete Therapien aufgrund der individuellen Mutationen und Immuntherapien im IOZK (Immun-Onkologisches Zentrum Köln). Um zielgerichtete Therapien zu erhalten muss die Krankenkasse von der Wirksamkeit im Einzelfall überzeugt werden. Dafür muss sie das Medikament für die ALK-Gen-Mutation oder/und die PALB2-Mutation im sogenannten „offlabel use“ erhalten. Das heißt, bisher gibt es keine klinischen Studien bei dieser Erkrankung. Die Anträge bei den Krankenkassen dauern in der Regel Monate und werden meist abgelehnt. Hat man jedoch die Möglichkeit zunächst in Vorkasse zu treten, wobei jedes dieser Medikamente 6.000 € monatlich kostet, kann man bei Wirksamkeit die Krankenkasse schneller überzeugen und bekommt zumindest zukünftig wahrscheinlich das Medikament als Kassenleistung. Manchmal werden Medikamente trotz Wirksamkeit nur zeitlich begrenzt bewilligt und der Patient ist darauf angewiesen ein gutes finanzielles Polster zu haben, um diese Streitphasen mit der Krankenkasse medikamentös zu überbrücken.

Die Therapie beim IOZK sollte, wenn das finanziell möglich wäre zusätzlich erfolgen, weil sie das eigene Immunsystem anleitet den Krebs mit Hilfe der T-Helferzellen selbst anzugreifen. Diese Therapie wird von gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt und kostet circa 60.000 € für einen Zeitraum von 2 Jahren. 

Ebenso würden wir es der Familie gern ermöglichen, Ihnen auch noch ein wenig finanziellen Spielraum für ihre Wünsche zu geben. Dazu zählt die Reise nach Kenia, wo eine Freundin von Tjadina mit ihrer Familie hin ausgewandert ist und ehrenamtlich in einem Krankenhaus arbeitet. Sicherlich gibt es noch mehr auf der Wunschliste einer Person mit solch einer schlimmen Diagnose.  

Wir hoffen, dass es da draußen viele Freunde, Verwandte, Bekannte und sonstige Menschen gibt, die dieses Schicksal berührt und die bereit sind finanziell zu unterstützen. Wir hoffen weiterhin auf Heilung, damit die beiden Kinder nicht ohne ihre Mutter aufwachsen müssen. Wenn ihr die Möglichkeit habt spendet bitte. Denn jeder noch so kleine Beitrag hilft der Familie. Bitte teilt den Beitrag fleißig, damit noch mehr Menschen sich beteiligen können.  

Ich danke euch allen vielmals für Eure Unterstützung und Hilfe. Meine liebe Freundin soll eine baldige Chance auf alle Möglichkeiten der Heilung erhalten und leider ist dies nur über finanzielle Mithilfe möglich.   

Eure Steffi


I turn to you with a very important request hoping for your quick help. In the picture above, which comes from better times, you see my friend Tjadina and her husband Paul with their two children Finn, 8 years, and Emil, 6 years. 

Tjadina suffers from breast cancer. The cancer was diagnosed in 2013 at the age of 31, when the children were one and three years old.  She had just opened her own practice in animal naturopathy. Thus, she also had the burden of self employment. What followed, was a difficult time of surgery, chemo, radiation and rehabilitation.  Up to 2016 she thought she was cured and had survived. But then, in December 2016, the cancer returned with a local recurrence close to the heart. Another big operation was due. In February 2018 the shock diagnosis of distant metastases in the bones, the liver, and again a very large tumor on the heart followed.  From February 2018 to October 2018 an anti-hormone therapy hit well and the tumors responded to the treatment with regress.

At the time, they tested whether Tjadina suffers of genetic breast cancer. The suspicion was confirmed with a very rare PALB2-Mutation. Additionally tumor tissue was examined for mutation. A mutation was found, that is more common in pulmonary cancer patients. Therefore certain medications are only approved for this type of cancer. 

Since October, Tjadina is suffering from severe pain, fever, loss of appetite and weight and severe fatigue. She is currently in chemotherapy, but tolerates it very badly. In 2017 she already had to drastically reduce her practice in animal naturopathy and give up completely in 2018. Consequently the family now lives on only one income. 

Our only hope are now targeted therapies due to the individual mutations and immunotherapies in the IOZK (Immune-Oncology Center Cologne).  In order to receive targeted therapies, the health insurance must be convinced of the efficacy referring to the individual case. Therefore Tjadina must receive the drug for ALK gene mutation and / or the PALB2 mutation in so-called "offlabel use". This means, there are no clinical studies concerning this disease so far.  The processing of the health insurance applications usually take months and are often rejected. If you have the option to pay in advance, with each of these medicines costing € 6,000 per month, there is a higher propability to convince the health insurance more quickly if it is effective. Sometimes, despite their effectiveness, medications are only approved for a limited period of time and the patient is reliant on having a good financial cushion in order to medically bridge these disputes with the health insurance company.

Therapy with the IOZK should, if financially possible, happen in addition, because it instructs the own immune system to attack the cancer with the help of the T-helper cells themselves. This therapy is not paid by statutory health insurance and costs about 60,000 € for a period of 2 years. 

Apart from that, we would like to give Tjadina and her family a little financial scope for their wishes. This includes a trip to Kenya, where a friend of Tjadina emigrated with her family and works as a volunteer in a hospital. Surely there is more to the wish list of a person with such a terrible diagnosis.

We hope, that there are many friends, relatives, acquaintances and other people out there who are touched by this fate and willing to help. We continuously hope for healing, so that the two children do not have to grow up without their mother. If you have the possibility please donate. Every little contribution helps the family. Please share this post in ordert o reach as many people as possible.

Thank you very much for your support and help. My dear friend is supposed to have a quick chance of healing, and unfortunately this is only possible through financial help. 

Sincerely your Steffi
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Hey,

jetzt fasse ich mal die letzten Wochen zusammen!!

unser Trip nach Afrika war unglaublich toll. mit anfänglichen Schwierigkeiten wie den verpassten Hinflug, vermisster Koffer und geplatzen Reifen, war unser Urlaub dann doch noch super. Eine krasse Erfahrung war es auf jeden Fall. so schwer wir es auch manchmal haben, am anderen Ende der Welt sieht das doch immer wieder nichtig und klein aus.

Wir haben auf jeden Fall zwei tolle Wochen bei unseren Freunden verbracht und bei der Safari ne Menge Tiere gesehen.

Mir geht's zum Glück immer noch ziemlich gut. vertrage die Therapie nach wie vor gut.

Dann kam auch noch sehr positive Post und zwar habe ich nun die Bewilligung für das Medikament für ein Jahr! ist das nicht wunderbar?

Für mich ne ewig lange Zeit. Somit kann ich jetzt in ruhe Geld zusammen sparen um die Therapie im IOZK zu beginnen!

Also so viel von uns. Hoffe euch geht's auch allen gut und vielen Dank nochmal für diese neue Chance zu Leben.

Danke auch nochmal an meine liebe Freundin für diesen unvergesslichen Urlaub, den sie uns mit ihrer zweckgebunden Spende ermöglicht hat!

Salut Dine und Familie
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Hey,

jetzt folgt tatsächlich ein Update nach dem anderen...aber dass muss ich unbedingt erzählen. Vor einiger Zeit habe uch mit einer guten Freundin abends zusammen gesessen. Sie Wir haben dann auch über meinen Wunsch meine Freunde in Afrika zu besuchen, gesprochen. Sie meinte dann ich soll unbedingt direkt fahren wenns mir besser geht...naja erstmal gut gesagt. Allein die Flüge da runter kosten ein Vermögen. Sie hat mir dann gesagt sie möchte uns den kompletten Urlaub schenken....unglaublich. Wir sind immer noch völlig ergriffen und natürlich mehr als dankbar. 2 Wochen danach hab ich dann erfahren, dass Eva aus Kenia weggeht und nach Malawi umzieht. Und zwar schon Mitte Juni!! Dass heisst wir fliegen ganz spontan diesen Monat nach Kenia und besuchen Eva und Jens in Tenwek. Sie sind ehrenamtlich dort. Jens ist Chirurg und arbeitet dort im Krankenhaus und Eva ist Biologin. Sie sind 2017 nach Kenia gegangen und möchten in Malawi nun ein neues Krankenhaus mit aufbauen. Malawi ist eins der ärmsten Länder Afrikas. Falls ihr ein tolles Afrika-Project unterstützen möchtet hier die Internetseite von ihrem Verein www.actmed.org

Ihr bekommt natürlich auch ein Update aus Kenia sofern ich Internet habe.

In diesem Sinne nochmal einen ganz herzlichen Dank an meine liebe Freundin für diesen grandiosen Urlaub!!!

Liebe Grüße Dine
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Danksagung von Paul an die Feuerwehr

An alle Freunde, Kollegen und Mitarbeiter der Feuerwehr.

Wie ihr aus der Spendenaktion wisst, ist meine Frau Tjadina schon seit 2013 an Brustkrebs erkrankt. Trotzdem habe ich mich 2015 nochmal dazu entschieden mich bei der Feuerwehr Köln zu bewerben und eine Ausbildung zu beginnen. Meine Frau hat mich trotz der Belastung durch die Erkrankung und die ständigen Nachsorgeuntersuchungen immer unterstützt meinen Traum zu verwirklichen und mich weiter fort zu bilden.

Kurz nachdem ich die Ausbildung im Oktober 2016 begonnen habe, bekam Tjadina im November die Diagnose des Rezidivs und es folgte die große Thorax-OP im Dezember. Ich habe es trotz der begleitenden Belastung irgendwie geschafft meine Ausbildung im März 2018 zu beenden.

Während meiner Ausbildung wurde ich fortwährend von Ausbildern, Vorgesetzten und Kollegen unterstützt, die von unserer Situation wussten. Hier ist mir zunehmend klar geworden, dass man auf Kameradschaft und Teamgeist bei der Feuerwehr zählen kann. Einen besseren Arbeitgeber konnten und können wir uns nach wie vor als Familie mit dieser Erkrankung nicht vorstellen.

Als wir im Februar diesen Jahres dann auf Spenden angewiesen waren um das Medikament Olaparib, was uns monatlich 6730€ kostete, für meine Frau zu finanzieren, haben sich alle Kollegen Gedanken gemacht wie man uns helfen kann, um die Spendenaktion weiter zu publizieren. Von oberster Etage wurde unsere Kampagne auf der Internetseite der Feuerwehr veröffentlicht. Diverse Löschgruppen der freiwilligen Feuerwehr und Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, sowie Sportgruppen wie die Eishockeymannschaft der Feuerwehr, haben große Beträge gesammelt und gespendet.

Wir verdanken allen, die gespendet haben oder die Kampagne geteilt haben, dass meine Frau das Medikament schon seit zwei Monaten nehmen kann. Seitdem sie das Medikament nimmt geht es ihr zunehmend besser. Sie war nach zwei Wochen schmerzfrei und konnte wieder essen. Ihre Blutwerte verbessern sich nach und nach und sie nimmt wieder am Familienleben teil. Das ist ein großes Geschenk für mich und unsere Kinder und wir genießen jeden einzelnen Tag.

Der Dank gilt aber nicht nur an alle Spender sondern auch an diejenigen, die meine Dienste übernehmen wenn ich kurzfristig frei brauchte um meine Familie zu Hause zu unterstützen oder an Arztterminen teilzunehmen.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Vorgesetzten, Kollegen, Löschgruppen und Feuerwachen. natürlich auch von mir einen großen Dank an alle anderen Spener und Unterstützer!!!

Mit eurer Hilfe macht ihr unser Leben ein ganzes Stück leichter und sorgenfreier.

Viele Grüße

Paul mit Tjadina, Finn und Emil
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mmmhhh sehr komisch ...der Text den ich geschrieben habe wird bei Paul in der App völlig anders angezeigt als ich ihn geschrieben habe. Es fehlen Wörter und zum Teil sind Wörter einfach verändert worden. Also verzeiht mir wenn der Text irgendwie chaotisch klingt...in meiner version sieht das ganz anders aus. Hab jetzt nur keine Lust schon wieder alles zu löschen. Bin froh, dass das Update überhaupt mal geklappt hat
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40.835 € des Ziels von 100.000 €

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Erstellt am 7. Februar 2019
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